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Degression bei Photovoltaik bereits ab 2011

 

(23.12.2010) Die Diskussionen um die Verkürzung der Vergütung bei Photovoltaik-Anlagen sind im Dezember 2010 weitergeführt worden. Bereits am 14. Dezember berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, dass Koalition und Opposition sich gemeinsam für Kürzungen der Solarhilfen aussprechen. In diesem Schreiben bzw. auch in Artikeln im Magazin Photovoltaik über die Degression spricht man sich für eine vorzeitige Kürzung aus.

Laut dem EEG sollten die Kürzungen der Förderungen schrittweise erst ab dem Jahr 2012 erfolgen. Die SPD, die Grünen fahren jetzt den gleichen Zug wie die Union und die SPD, indem die vorgezogene Kürzung dringend gefordert wird. Ein neu vorgelegtes Konzept sieht vor, mit der Degression bereits im April 2011 zu beginnen. Der derzeitige Vorschlag sieht eine quartalsweise Senkung von 4,0 bis 4,5 % vor. Weiterführende Diskussionen erheben bereits Vorschläge, die Förderung eher einer Dynamik anzupassen. Der Solarverband BSW teilte nun gegenüber dem „Focus Money“ mit: „Wachse der Markt für Photovoltaik-Anlagen kommendes Jahr weiter stark an, sei die Branche dafür offen, Teile der erst für 2012 vorgesehenen Kürzungen schon auf die Jahresmitte vorzuziehen". Auch das Bundesumweltministerium bestätigte die Diskussionen um die Degression und schließt eine vorgezogene Kürzung der Förderungen von Photovoltaikanlagen bereits im Jahr 2011 nicht mehr aus.

 

Hintergrund dieser Diskussionen ist die starke Annahme zum Bau von Photovoltaik-Anlage. Zwar war es von der Politik angedacht, schnellstmöglich eine Akzeptanz zur Generierung von Erneuerbaren Energien zu erreichen. Nach diversen Quellenangaben erhielt die Photovoltaik in den vergangenen Jahren eine unerwartet hohe Wachstumsrate, so hoch, dass man jetzt davon spricht: Die EEG-Novelle würde aus dem Ruder laufen.

 

Die EnoRS GmbH sieht in der Akzeptanz und Annahme von Photovoltaik keine Gefahr, auch dann nicht, wenn aufgrund der vorzeitigen Degression für den Kunden zunächst ein höherer Preis zukommt. In der Regel amortisieren sich die Ausgaben für Solarzellen, je nach Qualität und Aufbau einer Solarzelle zwischen fünf bis sieben Jahren, nach neuesten Technologien, die jedoch mangels Markteinfuhr noch recht teuer sind, bereits nach zwei und drei Jahren.  

 

Quelle: Reuters, Photovoltai-Magazin, Bundeszentrale für politische Bildung

Bildquelle: Klaus Uwe Gerhardt / pixelio.de