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Eigenverbrauch

Grundprinzip des Eigenverbrauchs

Prinzipiell wird der von der PV-Anlage erzeugte Strom zunächst in das eigene Hausnetz eingespeist. Dort versorgt er die verschiedenen Elektrogeräte, welche innerhalb des Hauses genutzt werden mit Strom. Steht mehr Strom zur Verfügung als im Hausnetz verbraucht wird, fließt dieser überschüssige Strom in das öffentliche Stromnetz des Energieversorgers. Sollte die PV-Anlage nicht genügend Strom produzieren, um alle Verbraucher im Haus zu versorgen, wird der benötigte Strom ganz herkömmlich aus dem Netz des Energieversorgers gezogen.

Warum Eigenverbrauch?

Der Eigenverbrauch bietet natürlich einen finanziellen Anreiz. Dadurch, dass die gesetzlich garantierte Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom mittlerweile deutlich unter den Bezugskosten liegt, ist der Anreiz den erzeugten Strom gleich an Ort und Stelle zu verbrauchen und so die eigenen Stromkosten zu senken, entsprechend gegeben. Dieser Umstand sorgt auch für ein ganz neues Bewusstsein des Verbrauchers, seinen Strombezug intelligent zu steuern und elektrische Geräte dann zu betreiben, wenn der dafür benötigte Strom durch die PV-Anlage zur Verfügung gestellt werden kann. Dadurch wird das öffentliche Versorgungsnetz entsprechend entlastet, da auf der einen Seite kein erzeugter Strom in das Netz eingespeist wird und auf der anderen Seite kein Strom aus diesem Netz bezogen werden muss.

Ermittlung des Eigenverbrauchs

Um die Menge des selbst verbrauchten Stroms zu ermitteln und entsprechend abrechnen zu können bedarf es im Prinzip drei Zähler. Der erste, der Erzeugungszähler, zählt den von der PV-Anlage erzeugten Strom, bevor dieser ins Hausnetz gelangt. Anschließend müssen zwei weitere Zähler installiert werden. Einer misst den Strom, welcher in das öffentliche Energieversorgungsnetz eingespeist wird und der Zweite misst den Strom, welcher aus dem öffentlichen Netz bezogen wird. In der Regel sind beide Zähler in einem Zweirichtungszähler integriert, sodass nur ein Zählerplatz benötigt wird. Die Bereitstellung des Zweirichtungszählers erfolgt gewöhnlich durch den Energieversorger. Der Eigenverbrauch ergibt sich sodann aus der Differenz von Erzeugungszähler und Einspeisezähler.